ABOUT

Rodes Motive setzen sich aus dem deutschen Interieur, sowie deren Alltagsgegenstände zusammen. In verfremdeten Raum- und Landschaftssituationen werden die Motive verortet, die wiederum an eine bühnenhafte Rauminstallation erinnern.

Ein abarbeiten seiner selbst und dessen Umgebung findet dabei nicht statt, vielmehr sucht der Maler seine Inspirationen zum Beispiel in Reproduktionen, Zeitungen, Geschichtsbüchern oder auch Filmen. Dabei benutzt er überwiegend Bildmaterial aus dem ostdeutschen bzw. osteuropäischen Raum, die zeitlich von 1950 bis 1990 reichen. Meist existiert eine Idee als Anlass für ein Bild, diese wird aber eher subtil in die Arbeit integriert.

Politische oder alltagsbezogene Themen sollen dabei nicht behandelt werden. Es sind eigene geschlossene Bilderwelten, die gelegentliche Datierungen, zum Beispiel durch bekannte Möbel oder auch Kleidungsstücke zulassen, aber letztendlich nicht die gezeigte Zeit versinnbildlichen. Die benutzten Materialien, Gegenstände und scheinbar typischen Raumaufteilungen stellen eine Verfremdung in einer vielleicht gewohnten Situation dar.

Es ist die Suche nach einer lauten Stille in einem Raum.

Der im Gedächtnis gebliebene Geruch von altem Interieur oder auch Teppichen, die Haptik von alten Strukturtapeten oder Stoffen geben dem Maler Elemente für sein Szenario. Rode reizt die Gegenüberstellung oder ein nicht nachvollziehbarer Dialog, der nur als gelungen gilt, wenn ungeklärte Fragen im Raum stehen und er selbst sie nicht beantworten kann.

 

Rode's motifs are composed of the German interior, as well as their everyday objects. In alienated spatial and landscape situations, the motifs are located, which in turn are reminiscent of a stage-like installation space.



A working off of himself and his environment does not take place, but rather seeks the painter's inspirations, for example, in reproductions, newspapers, history books or films. In doing so, he mainly uses graphic material from the East German or Eastern European region, which range from 1950 to 1990. Usually an idea exists as a reason for a picture, but this is rather subtly integrated into the work.

Political or everyday topics should not be treated. It is their own closed picture worlds that allow occasional dating, for example, by known furniture or garments, but ultimately not symbolize the time shown. The used materials, objects and seemingly typical room layouts represent an alienation in a possibly familiar situation.

It is the search for a loud silence in a room.

The memory of an old interior or even carpets, the feel of old textured wallpaper or fabrics give the painter elements for his scenario. Rode teases the juxtaposition or an incomprehensible dialogue, which is only successful if unresolved questions are in the room and he himself can not answer them.